Der Rapport des Neusten Einsatzes in Conakry Ist nun Veröffentlicht

16. März 2019

Der letzte Einsatz im 2018 stand im Zeichen der vier folgenden Ziele:

1. Playdoyer zur Verbesserung der Perinatalmedizin durch Mitwirkung an zwei Kongressen, diversen Medien-konferenzen, einer Rede vor dem Gesundheits-ausschuss des guineischen Parlamentes und einem einstündigen Interview von Matthias Roth-Kleiner am Radio.

2. Ausweitung der Aktivitäten von "souffle2vie" auf die Geburtshilfe durch die Mitwirkung von Dr. Davuid Desseauve, Leitender Arzt der Geburtshilfe am CHUV.  

3. Weiterführung der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Renovation der Neonatologie am Universitätsspital Donka in Conakry.

4. Planung der diversen Projekte vorgesehen für 2019 in Klinik, Schulung und Epidemiologie der Neonatologie.

Mehr zu diesem Einsatz hier.

Download
Rapport 8ème Mission Guinée Nov 2018.pdf
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Spenden per paypal

4. März 2019

Seit heute besteht nun auch die einfache Möglichkeit, per paypal zu spenden. Klicken Sie hier.


Assessing today for a better tomorrow !

22. Februar 2019

Dr Maria Bea Merscher, angestellt durch souffle2vie, ist aktuell in Conakry, wo sie während zweier Monate am Institut de Nutrition et de Santé de l'Enfant (INSE) mitarbeitet. Ziele dieses Projektes sind:

1. Bestandesaufnahme aller Patienten, die während einem Monat am INSE hospitalisiert werden. Dadurch soll eine  Liste der der häufigsten und schlimmsten Erkrankungsgründe Neugeborener etabliert werden, die es uns erlauben wird, für unsere zukünftigen Aktivitäten die richtigen Proritäten zu setzen. 

2. Mithilfe beim Aufbau einer elekrtonischen Patienten-Datenbank, die zu einer besseren Ueberwachung der Patienten am INSE führen wird.

3. Mitarbeit als Aerztin im klinischen Alltag am INSE.

Sie können die Erlebnisberichte von Dr Bea auf ihrem Blog hier mitverfolgen.


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Mit Ihrer Spenden können Lebensgeschichten verändert werden!

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Publikationen

20. März 2019

Ein wichtiges Ziel der medizinischen Zusammenarbeit ist auch die Durchführung von klinischen Studien, um mit wissenschaftlichen Daten und Publikationen auf medizinische Probleme und Unzulänglichkeiten hinzuweisen.

Eine erste gemeinsame Publikation evaluiert die Risikofaktoren für fetalen Wachstunsrückstand, was wiederum mir einer erhöhten kindlichen Morbidität und Mortalität einhergeht. Diese Studie zeigt auf, dass eine verbesserte Kontrolle der Schwangeren im Hinblick auf Anämie (Blutarmut), Malaria und erhöhten Blutdruck das kindliche Risko von Untergewicht bei Geburt reduzieren könnte.

Für Interessierte kann diese Arbeit, die im Open Journal of Obstetrics and Gynecology publiziert wurde, untenstehend heruntergeladen werden.

Download
Facteurs de risque pour LBW Conakry 2019
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Projekt                                    "The Race for Oxygen"

4. Februar 2019

Bildlegende: Nicht-Funktionierender Sauerstoffkonzentrator. Anstelle von > 92% Sauerstoff liefert er nur 21% (= Raumluft).

Der grösste Anteil der Neugeborenen-Sterblichkeit ist verknüpft mit Atemnot, begründet durch die Lungenunreife der Neugeborenen und ihre  Anpassungsprobleme an das Leben ausserhalb des Mutterleibes.

Die Gabe von Sauerstoff ist eine Grundvoraussetzung für die Atemunterstützung von Patienten mit Atemnot. Sauerstoffstofftherapie ist bis heute praktisch nicht vorhanden, und wenn ja auch nur zeitweise verfügbar, in der Mehrzahl aller Gebärabteilungen jedoch vollständig inexistent.

Mit dem Pilotprojekt "The Race for Oxygen" haben wir nun gegen 11'000.- gesammelt, um im INSE eine erste dauerhafte Sauerstoffversorgung zu installieren. In Zukunft soll dann diese Atemunterstützung im ganzen Land zur Anwendung kommen.

Dank Ihren Spenden zugunsten dieses Projektes

kann ganz konkret Leben gerettet werden!

Das Pilot-Equipment ist nun bestellt und soll anfangs Mai installiert werden! Bravo an Sie alle und ganz herzlichen Dank im Namen der Neugeborenen Guineas und ihren Familien!


Humanitarian Neonatology Award

23. Januar 2019

Souffle2vie  hat mit dem Pilot-Projekt "The Race for oxygen!" den Humanitarian Neonatology Award der Schweizerischen Gesellschaft für Neonatologie gewonnen. Ein erster Schritt in Richtung dauerhafte Sauerstoffversorgung der neugeborenen Patienten mit Atemnotsyndrom in Guinea ist damit gemacht!