Aktuelle und geplante Projekte

Hier informieren wir Sie über die vier Hauptausrichtungen der Projekte von souffle2vie.

Eine Zusammenarbeitsvereinbarung initiiert von souffle2vie  zwischen dem Unispital in Lausanne (CHUV) und den beiden Universitätsspitälern in Conakry (Donka und Ignace Deen) sowie der separaten Neonatologieabteilng INSE (Institut de Nutrition et de Santé de l'Enfant) gibt die vier Stossrichtungen vor: 

1)  Aus- und Weiterbildung

2)  Material und Ausstattung

3)  Logistik und Organisation

4)  Forschung und Qualitätssicherung

Mittels einer Spende an Souffle2vie  können diese Projekte gezielt finanziell sunterstützt werden.

1) Aus- und Weiterbildung

Die Aus- und Weiterbildung geschieht auf verschiedenen Stufen:

- Praktische Schulung am Patientenbett

- Vorlesungen und theoretische Kurse

- Seminare zur gemeinsamen Erarbeitung von

   Lösungsansätzen

Mit den Reanimationsmannequins und dem Schulungsprogramm "Helping babies breathe" hat souffle2vie  schon verschiedenste theoretisch-praktische Kurse durchgeführt für Personal der Unikliniken, aber auch von kleinen Gebärabteilung und Gesundheitsposten in Conakry.

Souffle2vie  hat schon diverse Geburtsabteilungen ausgestattet mit solchen Schulungskits, die auch Beatmungsmaterial für den Notfall enthalten.

2) Material und Ausstattung

Zusammen mit unseren guineischen Partnern identifizieren wir die dringlichsten Bedürfnisse betreffend medizinischem Material und Ausstattung. Souffle2vie  hilft Lösungen zu suchen zur Linderung dieser Problematik, immer im Hinblick auf die Nachhaltigkeit einer solcher Unterstützung. Die guineischen Partner sollen die Möglichkeit erhalten, Reparatur und Wartung der medizinisch-technischen Geräte selber durchführen zu können, wie auch die Beschaffung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterial. 

Ein aktuelles Beispiel ist die Beschaffung von klimaresistenten Sauerstoffkonzentrationsgeräten.

Mit einer Spende an souffle2vie  können Sie hier konkrete Hilfe leisten. 


3) Logistik und Organisation

Ein wichtige Stossrichtung der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Identifikation der wesentlichen Gesundheitsprobleme im Perinatalbereich, nicht nur für Conakry, sondern für ganz Guinea und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen  mit möglichst allen involvierten Stellen. Ziel ist immer die Erarbeitung von Lösungen mit einem nachhaltigen Konzept, ohne die dauerhafte Abhängigkeit von internationaler Hilfe. Unsere Partner sind:

-  das Gesundheitsministerium

-  die nationale Direktion 'Gesundheit für die Familie'

-  Internationale Organisationen wie WHO und UNICEF

-  verschiedene NGOs: JHPIEGO, Terre des hommes,...

-  die medizinische Fakultät der Universität von Conakry

    (Université Gamal Abdel Nasser de Conakry: UGANC)

- die Direktionen der Unversitätsspitäler in Conakry

    (Donka, Ignace Deen)

-  die Direktion des INSE (Institut de la Nutrition et de

    Santé de l'Enfant.

Themen dieser Prozesse sind unter anderem:

-   Ausweitung der diagnostischen und therapeutischen

     Möglichkeiten

-   Erarbeitung von Pflegekonzepten (Hygiene etc)

-   Definition von Betreuungslevels der verschiedenen

     medizinischen Institutionen

-   Anschaffung und Wartung von klimaresistenten

     medizinisch-technischen Apparaten 

- Modernisierung der Infrastruktur (Renovation INSE)

4) Forschung und Qualitätssicherung

Eine Vereinheitlichung der statistischen Datenbanken der verschiedenen Gesundheitsinstitutionen soll ermöglichen, dass genauere Angaben zu Morbidität und Sterblichkeit kontinuierlich erhoben werden.

Solche Datensätze erlauben dann, die Wirkung von neu eingeführten Prozessen oder Therapien direkt zu  analysieren. 

Diese Analysen müssen mit wisschenschaftlicher Rigurosität und Genauigkeit durchgeführt werden, was dann auch Publikationen dieser Daten in Fachzeitschriften ermöglicht und Grundlage liefert für Entscheidungen des Gesundheitsministeriums und potentieleller Geldgeber.